Das NEUE Daumenkino – dkritik.de

dkritik-homeEs ist soweit: Nach ausgiebiger Umgestaltung erstrahlt Daumenkino in neuem Glanz – und unter einer neuen Adresse! Ab sofort sind wir hier zu finden:

www.dkritik.de

Und nicht nur am Aussehen hat sich einiges geändert. Mit dem Schwerpunkt haben wir eine komplett neue Rubrik ins Leben gerufen. Sowohl Daumenkino-Redakteure als auch externe AutorInnen beschäftigen sich in mehreren Beiträgen intensiv mit einem bestimmten Thema. Unser erster Schwerpunkt widmet sich dem Thema „Fahren im Film“ und wird in den nächsten Wochen immer weiter mit Beiträgen gefüllt.
Weiterhin gibt es auf der neuen Seite natürlich nach wie vor Kritiken verschiedenster Art, Interviews und Informationen zur Cinemathek, sowie ein neu gestaltetes Rating des aktuellen Kinojahres.

Also geht zu www.dkritik.de und freut euch mit uns über ein neues, spezielleres, besseres Daumenkino!

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Just the Wind

Ein Tag  zwischen Routine und Todesangst im Leben einer ungarischen Roma-Familie. Benedek Fliegaufs Film Just the Wind kommt eineinhalb Jahre nach seiner Uraufführung auf der Berlinale glücklicherweise doch noch ins Kino. Weiterlesen

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Blickwinkel: World War Z

World War Zero
von Florian Krautkrämer

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Angeblich eine Million Dollar soll Brad Pitt für die Rechte an Max Brooks Romanvorlage bezahlt haben. Angesichts des enormen Budgets des Film von 200 Million Dollar eine Kleinigkeit, aber trotzdem vermeidbar, da der Film kaum noch was mit dem Buch zu tun hat, ja, er stellt sogar ziemlich genau das Gegenteil dar. Weiterlesen

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Dolan Anyways

Laurence AnywaysNach einem bemerkenswerten Debüt (J’ai tué ma mère, 2009) und einem eingebildeten Zweitwerk (Les amoures imaginaires, 2010) kommt nun der dritte Film von Xavier Dolan: Laurence Anyways (2012). Die Laufzeit von 159 Minuten deutet auf epische Ausmaße und große Ambitionen hin und zumindest in Teilen wird diese Vermutung auch bestätigt. Er bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Narzissmus und Ehrlichkeit, zwischen Zurückhaltung und Übertreibung – und nicht immer gelingt es, auf der richtigen Seite zu bleiben. Weiterlesen

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Held oder Terrorist? Julian Assanges Kampf um staatliche Transparenz

We_Steal_Secrets_PlakatDer US-amerikanische Regisseur Alex Gibney ist bekannt für seine Dokumentarfilme, die sich mit unbequemen Fragen und Wahrheiten auseinandersetzen. So beispielsweise 2007 in „Taxi zur Hölle“, wo er dem Mord an einem afghanischen Taxifahrer nachgeht, der 2002 von US-Soldaten zu Tode gefoltert wurde. 2008 gab es dafür für Gibney den Oscar für den besten Dokumentarfilm. In seinem neusten Werk widmet er sich einem anderen heiklen Thema: WikiLeaks. Weiterlesen

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Im Interview: Sebastian Mez über seinen Film „Metamorphosen“

sebastian mez kleinausschnitt

Bei dem letzten Film aus der Cinematheks-Reihe „Metamorphosen“ war auch Regisseur Sebastian Mez zu Gast. Nach der Filmvorführung ergab sich eine angeregte Diskussion über inhaltliche und formale Aspekte des Dokumentarfilms über ein radioaktiv stark belastetes und immer noch bewohntes Dorf in Russland. Am Folgetag konnte diese Diskussion im Werkstattgespräch mit Studenten der HBK fortgesetzt werden. Die Daumenkino-Redaktion sprach anschließend in einem intensiven Interview mit Sebastian Mez über die spezifischen Stilmmittel des Films, hierbei berichtete er auch von seinen ganz persönlichen Eindrücken beim Prozess der Filmentstehung. Weiterlesen

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Promised Land

Promised-Land-PosterSteve (Matt Damon) und Sue (Frances McDormand ) werden im Auftrag ihrer Firma in eine Kleinstadt geschickt. Hier sollen sie die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebenden Einwohner davon überzeugen ihr Land an das Erdgas-Unternehmen abzugeben. Die aktuell sehr umstrittene Methode des „Fracking“soll in dieser Gegend zum Einsatz kommen, um die Erdgasvorkommen im Boden zu erschließen. Dass hierbei Konflikte zwischen den wirtschaftlich orientierten Intentionen der Unternehmensvertreter und der vermehrt naturbezogenen Einwohner auftreten, liegt dann natürlich auf der Hand. Regisseur Gus van Sant hat bei diesem Film zum wiederholten Male Matt Damon mit der Hauptrolle besetzt. Weiterlesen

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Ich bin eine Comicfigur, holt mich hier raus!

the_place_beyond_the_pines02Mehr Gosling, als einem lieb ist: In Derek Cianfrances überlangem The Place Beyond the Pines verlaufen sich nicht nur drei Geschichten hoffnungslos im Drehbuchwald, sondern es wird der Gosling zelebriert, als gäbe es kein Morgen mehr. Und wenn seine Rolle irgendwann zur Nebensächlichkeit gerät, dann wird umso mehr klar, an was es dem Film in erster Linie mangelt: An glaubwürdigen Charakteren (mit rühmlicher Ausnahme von Ray Liotta als durchtriebener Arschlochcop) und einer stringenten Erzählweise.
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Ihr habt noch nichts gesehen

Der im Sterben liegende Theater-Dramaturg Antoine d’Anthac versammelt 15 Schauspieler, die einst seine Version von Orpheus und Eurydike aufgeführt haben, vor einer Videoleinwand. Gebannt warten sie auf sein Vermächtnis, aber: Ihr werdet euch noch wundern (so die deutsche Übersetzung des jüngsten Films von Alain Resnais) und so werden die Gäste der Totenwache zu Akteuren im letzten Stück des Autoren.

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To the Wonder – Erzwungene Intimität

to-the-wonder-picture09Terrence Malicks plötzlicher Arbeitsschub ist vielen ein Rätsel. Der Regisseur, der früher mehrere Jahre zwischen seinen einzelnen Werken vergehen ließ und in seiner 40jährigen Karriere bisher gerade mal sechs Filme drehte, feierte nur etwas mehr als ein Jahr nach seinem letzten Film bereits die Premiere des Nächsten. Und zwei weitere sind schon in Produktion. To the Wonder (USA 2012) kann zwar visuell mit seinem Vorgänger mithalten, wirkt aber ansonsten eher wie aufgeblasene Banalität. Weiterlesen

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