Archiv der Kategorie: Retrospektive

Angela Schanelec: „ORLY“

Der Anfang von Angela Schanelecs jüngstem Film „Orly“ zeigt eine Frau, die durch die Straßen von Paris läuft. In einem langen Schwenk wird sie von der Kamera begleitet, bis ein abrupter Schnitt die Szene unterbricht und stattdessen eine Reihe von … Weiterlesen

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„Nachmittag“: Die Ästhetik der Auslassung

„Nachmittag“ ist die erste Literaturadaption von Schanelec und bezieht sich auf Tschechows Stück „Die Möwe“, bei dem sie 1990 als Schauspielerin auf der Theaterbühne mitgewirkt hat. Mit Ausnahme der Figurenkonstellation sowie insbesondere dem Trübsinn ist jedoch nicht viel von dem … Weiterlesen

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Angela Schanelecs „Marseille“ – der Zerfall des Minimalismus’

Wie schreibt man über einen Film, den man nicht mag, ohne der Polemik zu frönen? Im Falle von Angela Schanelecs viertem Spielfilm Marseille fällt mir das überaus schwer. Zwar ist das eigentliche Thema durchaus interessant, jedoch scheitert der Film daran, … Weiterlesen

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Angela Schanelec: „Mein langsames Leben“

„Der Film ist der Versuch, das Leben von außen zu betrachten, Distanz zu gewinnen, nicht einzugreifen, sondern zuzusehen. Ich wollte einen fließenden Übergang finden vom Leben zum Film und wieder zurück. Die zwei jungen Frauen im Café, zum Beginn, hab‘ … Weiterlesen

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Daumenkino präsentiert: Angela Schanelec – die Retrospektive

In unserer zweiten Retrospektive werfen wir einen Blick auf die deutsche Filmlandschaft und widmen uns den Werken der Filmemacherin Angela Schanelec. In den nächsten Wochen werden wir wöchentlich eine Kritik zu ihren Filmen posten und damit hoffentlich einen Anstoß geben, … Weiterlesen

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Jon Jost: „Last Chants for a Slow Dance“

Last Chants for a Slow Dance offenbart sich als ein Roadmovie mit Zwischenstationen, die der zum Scheitern verurteilten Alltagsflucht von Hauptperson Tom Bates als bestätigendes Element seiner Resignation dienen. Zu Beginn des Films sitzt er am Steuer seines Autos – … Weiterlesen

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Jon Jost: FRAMEUP

Zurückgelassene Schicksale, hoffnungslose Charaktere, Kriminalität, Sex, Landschaften – all das sind Dinge, mit denen sich „Frameup“ auseinandersetzt. Mit letzteren beginnt Jost sein visuell hypnotisches und manchmal merkwürdig komisches Portrait. Die Anfangssequenzen bestehen aus langen Einstellungen amerikanischer Landschaften (Highways, Kleinstädte usw.) … Weiterlesen

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