Kinohighlights 2012

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Last but not least schiebe ich meine Top Ten Liste noch hinterher. Abgesehen von der Berlinale, hatte dieses Jahr sogar das Mainstreamkino einige gute bis sehr gute Filme im Programm. Für mich war Silver Linings der Film des Jahres 2012! Zwar kommt er erst am 3. Januar in die Kinos, ich hatte aber das Vergnügen ihn bereits vergangenes Jahr in einer PV sehen zu dürfen. Somit gab es zum Ende des Jahres noch ein richtiges Kino-Highlight. Der größte Flop des Jahres fand zeitgleich statt: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (Peter Jackson). Sicherlich war abzusehen, dass der Film dem Hype nicht gerecht werden würde. Aber dennoch eine herbe Enttäuschung (was allerdings nicht auf Martin Freeman als Bilbo zutrifft. Kleiner Mann ganz groß!!) Aber nun zur Top Ten:

1. Silver Linings (David O. Russell)

2. Ai Wei Wei – Never Sorry (Alison Klayman)

3. Drive (Nicolas Winding Refn)

4. Life of Pi (Ang Lee)

5. Cloud Atlas (Tom Tykwer, Lana & Andy Wachowski)

6. Liebe (Michael Haneke)

7. Skyfall (Sam Mendes)

8. Death Row (Werner Herzog)

9. Black’s Game (Óskar Thór Axelsson)

10. The Reluctant Revolutionary (Sean McAllister)

Über Christin Ehlers

Studentin der Medienwissenschaft || Lieblingsfilme: Adams Äpfel ( A.T. Jensen, 2005), Into the Wild (S. Penn, 2007), Reservoir Dogs (Q. Tarantino, 1992), König der Löwen (Walt Disney, 1994 ), Le fabouleux destin d'Amélie Poulin (J.-P. Jeunet, 2001), Inception (C. Nolan, 2010)
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Eine Antwort zu Kinohighlights 2012

  1. Philipp Fust schreibt:

    „The Hobbit“ ist in der Tat eine Enttäuschung. Martin Freeman als Bilbo hat mir nicht wirklich gefallen. Ich hatte durchweg das Gefühl, er ist der Rolle nicht „gewachsen“. Der Rest der Cast hat mich ebenso wenig überzeugt, ausgenommen vielleicht die Elben und Ian McKellen als Gandalf, der eben das liefert, was man von ihm erwartet. Und den Humor im Film empfand ich zuweilen als deplatziert und aufgestzt. Auch ein großes Problem ist die permanente Effekthascherei und das ewige CGI-Holterdipolter, das kein Ende findet. Es geht von einer digitalen Achterbahnfahrt in die nächste, als hätte Jackson den Film nur gemacht, um technische Grenzen auszuloten. In „Lord of the Rings“ hat er das zwar auch, aber die Trilogie besticht zumindest auch durch einige ruhige Momente und sorgfältige Charakterarbeit, statt nur durch Getöse und Rettungen in letzter Sekunde. Ein wenig Spaß mit „The Hobbit“ hatte ich dann aber doch, vor allem in den Szenen, in denen Jackson seine unverkennbare Handschrift ins Spiel bringt, besonders seine persönliche Art der tiefstehenden Kamera und dieser spezifische Zoom auf Gesichter. In der Szene im Wald mit den Spinnen und dem kranken Igel kommt das sehr schön zur Geltung: Das Interieur der Hütte ist ebenso grotesk und surreal wie die ganze Sequenz in ihrer Ausführung, mittendrin ein kauziger Magier, der ebenso hektisch wie energisch nach einem Gegenmittel für seinen stacheligen Freund sucht. Das fand ich sehr gelungen. Trotzdem wünschte ich, Guillermo del Toro hätte den Film gemacht…

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